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Honig & Honiglagerung
Fragen und Antworten


Wie lagere ich meinen Honig richtig?

Damit der Honig lange seine Inhaltstoffe und Kosistenz behält, muss er vernüftig gelagert werden.
Honig sollte kühl, trocken und dunkel, wenn möglich bei 15 °C und >50% Luftfeuchtigkeit gelagert werden.

Warum kristallisiert Honig?

Honig kristallisiert nach einiger Zeit, dies ist abhängig von der jeweiligen Tracht und den gesammelten Zuckermolkühlen (Sacharose und Fruchtose).

Die Kristallisation ist ein natürlicher Prozess und ein Zeichen für unbehandelten Honig. Nun kann es jedoch passieren, dass der Honig grob auskristallisiert, dies ist nicht nach jedermanns Geschmack, daher gibt es einige schonende Möglichkeiten den Prozess zu verlangsamen oder durch Umarbeitung zu unterbinden.

Um eine Kristallisation mit groben Kristallen zu verhindern, besteht die Möglichkeit den Honig bei einsetzender Kristallisation insbesondere bei Frühtrachthonigen zu rühren, dabei werden die Kristalle in kleine Strukturen zerschlagen und es entsteht bei richtiger Arbeitsweise ein feincremiger Honig mit kaum spürbaren Kristalen.

Eine andere Möglichkeit ist das Einfrieren von Honigen oder die Lagerung bei >4 °C. In diesen Fällen wird der Kristallisationsprozess gestoppt. Die Weiterverarbeitung und Abfüllung erfolgt erst dann, wenn der Kunde den Honig benötigt.

Warum bleibt der Honig im Supermarkt flüssig?

Bei der industriellen Honigverarbeitung  wird  der Honig oft ultrafiltriert und stark erhitzt hierbei werden wertvolle und natürliche vorkommende Spuren von Pollen, Wachs und Propolis entfernt.
Diese Honige kristallisieren auch irgendwann, dieser Prozess dauert viel länger, da die Partikel die zu Kristallisation benötigt werden
nicht mehr vorhanden sind.

Kann ich festen Honig wieder verflüssigen?

Festgewordener Honig kann im Wasserbad bei max. 38 °C wieder verflüssigt werden. Eine Erhitzung über 40 °C sollte vermieden werden, da dies die Enzyme und andere wichtige Bestandteile im Honig zerstört.
Honig sollte niemals in der Mikrowelle erwärmt werden.

Wie erkenne ich verdorbenen Honig?

Bei richtiger Lagerung hält Honig ewig, das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum ist daher nur ein Richtwert, auch nach Ablauf des MHD kann der Honig bedenkenlos verzehrt werden.

Honige die oben flüssig und unten fest sind (Phasentrennung), wurden in der Regel nicht richtig gelagert. Das heißt diese waren Temperaturschwankungen ausgesetz. Einmal vernüftig umrühren und der Honig kann weiter verzehrt werden.

Sollte der Honig säuerlich riechen oder schon anfangen zu gären (Luftbläschen), dann kann er nur noch zur Metherstellung oder als Backhonig verwendet werden, sollte dies nicht möglich sein, dann sollte er entsorgt werden.